Flucht aus dem Standesamt: Mann entkommt mit Kleinkind nach gescheiterter Trauung
Lukas MüllerFlucht aus dem Standesamt: Mann entkommt mit Kleinkind nach gescheiterter Trauung
Mann flieht mit Kleinkind aus Standesamt in Lauf an der Pegnitz
Im März 2026 floh ein 23-jähriger Mann mit einem Kleinkind aus dem Standesamt in Lauf an der Pegnitz. Der Vorfall ereignete sich während eines versuchten Trauungsversuchs mit der 19-jährigen Mutter des Kindes. Die Behörden griffen ein, nachdem aufenthaltsrechtliche Anforderungen die Zeremonie stoppten.
Der Mann, ein türkischer Staatsbürger, war ins Standesamt gekommen, um die Mutter des Kindes zu heiraten. Nach deutschem Recht müssen ausländische Staatsangehörige Nachweise über Identität, Staatsbürgerschaft, Wohnsitz und Ehefähigkeit vorlegen. Die Beamten forderten zusätzliche Unterlagen an, darunter einen gültigen Reisepass und die Bestätigung, dass keine bestehende Ehe vorliegt, um Bigamie oder Scheinehen zu verhindern.
Noch bevor die Formalitäten abgeschlossen werden konnten, verließ der Mann das Gebäude mit dem Kleinkind. Die Polizei leitete umgehend eine Suchaktion ein, setzte Streifenwagen und einen Hubschrauber ein. Das Kind wurde kurz darauf unverletzt bei einem Angehörigen aufgefunden.
Der 23-Jährige bleibt weiterhin verschwunden, doch die Behörden betonen, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestehe. Die Kriminalpolizei in Schwabach hat die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen.
Die Trauung kam aufgrund ungelöster aufenthaltsrechtlicher Prüfungen nicht zustande. Das Kleinkind wurde unverletzt aufgefunden, während die Suche nach dem Mann weitergeht. Die Polizei bestätigte, dass keine akute Gefahr für die Bevölkerung bestehe.






