25 March 2026, 04:13

Fendt setzt auf Amerika-Wachstum trotz chinesischer Konkurrenz und schwacher Marktprognose

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Fendt setzt auf Amerika-Wachstum trotz chinesischer Konkurrenz und schwacher Marktprognose

Fendt setzt auf Wachstum in Amerika, behält aber seinen deutschen Standort als Kern der Traktorenproduktion bei. Das von Vorstandschef Christoph Gröblinghoff geführte Unternehmen verkaufte 2025 zwar 18.100 Traktoren, strebt langfristig jedoch eine jährliche Produktion von 22.000 bis 25.000 Maschinen an. Gleichzeitig prägen Herausforderungen durch chinesische Konkurrenten und die zögerliche Markterholung die Strategie der Marke.

2023 hatte Fendt weltweit noch rund 28.000 Traktoren ausgeliefert. Doch nach einem Rückgang auf 18.100 Einheiten im Jahr 2025 treibt das Unternehmen nun höhere Produktionsziele voran. Der Fokus liegt dabei auf großen, leistungsstarken Modellen für professionelle Landwirte – verbunden mit Expansionsplänen.

Gröblinghoff erwartet vor 2027 keinen nennenswerten Aufschwung am Agrarmaschinenmarkt. Für dieses Jahr prognostiziert er in Europa lediglich ein bescheidenes Plus von 6 Prozent beim Traktorenabsatz – von etwa 150.000 auf rund 156.000 bis 157.000 Einheiten. Trotz dieser zurückhaltenden Einschätzung baut Fendt seine Präsenz in Nord- und Südamerika aus, während das Werk in Marktoberdorf weiterhin das zentrale Kompetenzzentrum für Radtraktoren bleibt.

Der CEO warnte zudem vor wachsendem Druck durch chinesische Hersteller. Neue Marktteilnehmer, insbesondere aus Asien, könnten seiner Einschätzung nach die Margen drücken und einige europäische Marken innerhalb eines Jahrzehnts vom Markt verdrängen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt Fendt auf Automatisierung und Robotik – künftig könnten auch humanoide Roboter in der Produktion eine Rolle spielen.

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Zu den Plänen des Unternehmens gehören eine Steigerung der Produktionskapazitäten und die Stärkung der Position in den Amerikas. Gleichzeitig bereitet sich Fendt auf einen verschärften Wettbewerb vor, da chinesische Marken global an Boden gewinnen. Effizienzsteigerungen durch Automatisierung werden in den kommenden Jahren entscheidend sein, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

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