EU und Indien ebnen Weg für mehr Mobilität und freien Handel zwischen beiden Regionen

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Ein Plakat mit Logo und Text, das besagt "Indien verzeichnete das größte Wachstum an Studenten, die in den USA studieren, im Jahr 2015-16", mit einem Bild eines Gebäudes.Admin User

EU und Indien ebnen Weg für mehr Mobilität und freien Handel zwischen beiden Regionen

EU und Indien vereinbaren neues Abkommen zur Förderung der Mobilität zwischen beiden Regionen

Die EU und Indien haben sich auf einen neuen Rahmen geeinigt, um die Mobilität zwischen den beiden Regionen zu stärken. Dieses Abkommen unterstützt das anstehende Freihandelsabkommen (FTA) zwischen der EU und Indien, das einen riesigen Markt mit fast einem Viertel des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) schaffen soll. Die Vereinbarung erleichtert es indischen Studierenden, Forschenden und Fachkräften, in der EU zu studieren und zu arbeiten.

Das umfassende Mobilitätsabkommen zwischen der EU und Indien hebt viele Beschränkungen für indische Staatsbürger auf. Studierende dürfen künftig ohne generelle Obergrenze frei zwischen den EU-Mitgliedstaaten wechseln. Auch die Visabearbeitung wird beschleunigt: 90 Prozent der Anträge von Studierenden und Forschenden sollen innerhalb von 30 Tagen entschieden werden.

Arbeitserlaubnisse für Absolventen anerkannter Programme werden von zwei auf drei Jahre verlängert. Um den Prozess zu erleichtern, wird in Neu-Delhi ein EU-Rechtsberatungsbüro eröffnet. Dieses unterstützt bei Visumanträgen und anderen rechtlichen Formalitäten.

Zudem wird das indische Nationale Qualifikationsrahmenwerk an das europäische System angeglichen. Dadurch werden Abschlüsse, die in einer Region erworben wurden, in der anderen automatisch anerkannt. Gleichzeitig sieht das Freihandelsabkommen vor, über 90 Prozent der Zölle abzubauen, wodurch sich die EU-Exporte nach Indien voraussichtlich verdoppeln werden. Besonders die deutsche Automobilindustrie profitiert, da Zölle auf Fahrzeuge und Ersatzteile entfallen.

Zusammen sollen diese Maßnahmen einen gemeinsamen Talentpool schaffen. Unternehmen und Hochschulen in beiden Regionen können so leichter hochqualifizierte Arbeitskräfte und Forschende gewinnen.

Das neue Abkommen räumt Hindernisse für indische Studierende und Fachkräfte in der EU aus den Weg. Schnellere Visaverfahren, längere Arbeitserlaubnisse und die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen vereinfachen die Mobilität. Gleichzeitig vertieft das Freihandelsabkommen die Handelsbeziehungen und eröffnet Unternehmen auf beiden Seiten neue Chancen.