Elefantentreffen 2026: Strengere Regeln für Motorradfahrer im Bayerischen Wald

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Eine Gruppe von Menschen in Helmen fährt mit Fahrrädern eine Straße entlang, vorbei am Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit einer Person, die eine gelbe Tafel hält, Laternenpfählen, Verkehrszeichen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.Admin User

Strenge Regelungen sollen Elefanten-Rallye retten - Elefantentreffen 2026: Strengere Regeln für Motorradfahrer im Bayerischen Wald

Das 68. Elefantentreffen – ein großes Wintertreffen für Motorradfahrer – findet vom 29. Januar bis 1. Februar 2026 im bayerischen Wald bei Thurmansbang statt. Organisiert vom Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM) steht die Veranstaltung diesmal unter strengeren Auflagen, nachdem es bei der letzten Ausgabe Vorfälle gab, die Fragen zur Sicherheit und Lärmbelästigung aufwarfen.

Beim Elefantentreffen 2025 hatten über 4.000 Teilnehmer teilgenommen, doch zwei schwere Unfälle und zahlreiche Lärmbeschwerden – sowohl von Anwohnern als auch von Fahrern – trübten die Stimmung. Als Reaktion darauf hat der BVDM nun schärfere Regeln eingeführt, um künftige Probleme zu vermeiden.

So ist das Tragen von Helmen für alle Fahrer nun durchgehend Pflicht, und Alkoholkonsum während des Motorradfahrens wird komplett verboten. Im zentralen Festivalbereich, dem sogenannten „Hexenkessel“, ist der Verkehr auf Fußgänger beschränkt – Motorräder dürfen nur zur Ankunft und Abfahrt genutzt werden, und zwar mit maximal 7 km/h. Zudem gilt eine strikte Ruhezeit von Mitternacht bis 7 Uhr morgens, in der Motorengeräusche und selbst Kettensägen tabu sind.

Die Behörden haben klar gemacht: Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert, dass der BVDM künftig keine Genehmigung mehr für das Event erhält. Ob das Elefantentreffen weitergeführt werden kann, hängt nun davon ab, ob sich die Fahrer an die neuen Vorschriften halten.

Das Treffen 2026 wird also unter verschärften Kontrollen stattfinden, um frühere Störungen zu vermeiden. Wenn sich die Fahrer an die Regeln halten, könnte die Veranstaltung ihren Platz im bayerischen Wald auch in den kommenden Jahren sichern. Andernfalls droht den Organisatoren der Entzug der notwendigen Genehmigungen – und damit das Aus für das traditionsreiche Treffen.