"Ein tiefer Glaube trotz des Abgrunds des Leidens"
"Ein tiefer Glaube trotz des Abgrunds des Leidens"
"Tiefer Glaube trotz des Abgrunds des Leidens"
Ein Mahnmal in Regensburg erinnert an die russlanddeutschen Opfer von Vertreibung und Deportation. Ein Lokalbericht.
Ein Gedenkstein für die russlanddeutschen Opfer von Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit wurde am 18. September 2021 im Regensburg Stadtpark enthüllt. Die Initiative ging vom örtlichen Landesverband der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland aus, die damit ein bleibendes Zeichen für das Leid ihrer Vorfahren setzen wollten.
Das Mahnmal ehrt jene, die im 20. Jahrhundert Verfolgung und Entwurzelung erlitten. Gestaltet wurde es vom Regensburg Steinmetzmeister Wilhelm Justus, die Finanzierung erfolgte durch städtische Mittel, Zuschüsse des Freistaats Bayern sowie private Spenden von Russlanddeutschen.
Jedes Jahr im August soll an diesem Ort eine Gedenkveranstaltung stattfinden, bestehend aus einem ökumenischen Gottesdienst, einer Totenehrung und einer Kranzniederlegung. Solche Mahnmale sind in Deutschland noch selten – nur wenige vergleichbare Steine wurden von anderen Regionalverbänden der Landsmannschaft errichtet. Für die Russlanddeutschen bedeutet das Denkmal mehr als nur einen historischen Marker: Es schafft einen Raum der Besinnung auf ihre Vergangenheit und ist ein Schritt hin zu größerer Anerkennung in ihrer Heimat.
Der Gedenkstein steht nun als dauerhafte Erinnerung an die Schicksale der russlanddeutschen Generationen. Seine Präsenz in Regensburg stellt sicher, dass ihre Geschichte in künftigen Gedenkfeiern bewahrt und gewürdigt wird.
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