10 June 2026, 12:22

Duisburger Kita-Kinder kontrollieren mit Polizei die 30er-Zone vor ihrer Tür

Großer Baum: Polizei regelt Verkehr vor Kindergarten - Kinder verteilen Warnungen

Duisburger Kita-Kinder kontrollieren mit Polizei die 30er-Zone vor ihrer Tür

Kinder aus einer Duisburger Kita haben kürzlich gemeinsam mit der örtlichen Polizei den Verkehr vor ihrer Einrichtung überwacht. Die Aktion sollte die Verkehrssicherheit in einer 30er-Zone in der Nähe des Kindergartens fördern. Autofahrer wurden daran erinnert, wie wichtig es ist, besonders in Bereichen mit kleinen Fußgängern langsamer zu fahren.

Die Kinder übernahmen bei der Kampagne eine aktive Rolle: Sie verteilten selbstgebastelte Karten an die Fahrer – mit Erdbeer-Motiven für diejenigen, die sich an das Tempolimit hielten, und mit Zitronen-Designs für Raser. Dabei erklärten sie, warum langsames Fahren in der Nähe von Kitas und Schulen so entscheidend ist.

Die Aktion machte auf die Unberechenbarkeit von Kindern im Straßenverkehr aufmerksam. Die Polizei betonte, dass angepasste Geschwindigkeit Unfälle verhindern und Leben retten kann. Temposünder erhielten neben den freundlichen Mahnungen der Kinder auch Strafen.

Die Duisburger Polizei setzt häufig auf Prävention durch direkte Bürgerbeteiligung. Diese Kampagne unterstrich, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Verantwortung ist. Durch die Einbindung der Kinder wurde die Botschaft zu den Geschwindigkeitsbegrenzungen für viele Autofahrer noch eindrucksvoller.

Die Initiative warb für mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr, insbesondere in der Nähe von Kitas und Schulen. Den Fahrern wurde vor Augen geführt, dass schon kleine Verhaltensänderungen einen großen Unterschied machen können. Die Aktion zeigte, wie Kinder eine sinnvolle Rolle bei der Förderung der Verkehrssicherheit spielen können.

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