24 March 2026, 10:15

Drei Kliniken in Landshut fusionieren zu neuem Gesundheitsverbund ab 2026

Schwarzes und weißes Architekturzeichnung des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, zeigt detailliertes Layout mit zahlreichen Drähten, Zimmern, Fluren und Textanmerkungen auf altem Papier.

Drei Kliniken in Landshut fusionieren zu neuem Gesundheitsverbund ab 2026

Klinikum Landshut, LAKUMED-Kliniken und Kinderkrankenhaus St. Marien fusionieren zu einem kommunalen Gesundheitsversorger

Die Fusion der drei Einrichtungen wurde einstimmig von Stadtrat und Kreistag beschlossen. Ziel des neuen Verbunds ist es, die medizinische Versorgung in Westniederbayern zu verbessern und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region zu sichern.

Sowohl der Landshuter Stadtrat als auch der Kreistag des Landkreises Landshut stimmten für den Zusammenschluss. Ab dem 1. Januar 2026 werden die Krankenhäuser und weiteren Einrichtungen unter einem gemeinsamen kommunalen Träger betrieben. Stadt und Landkreis übernehmen die Trägerschaft gemeinsam; eine Betriebsvereinbarung mit dem Personalrat liegt bereits vor.

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Die Fusion ist eine Reaktion auf die wachsenden finanziellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem. Durch die Bündelung von Ressourcen sollen Doppelstrukturen abgebaut und die regionale medizinische Versorgung gestärkt werden. Die Münchner Beratungsfirma Inspiring Health hat ein medizinisches Konzept für den Übergang erarbeitet, das auf Qualität und Kosteneffizienz setzt.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise, Standort für Standort. Fast 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten, um die Zusammenarbeit zwischen den Standorten zu verbessern. Ziel ist ein leistungsfähiges Kliniknetzwerk, das lokale Verankerung mit größerer Wettbewerbsfähigkeit verbindet.

Der Zusammenschluss tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft, die Einführung des neuen Versorgungskonzepts erfolgt stufenweise. Von dem fusionierten Träger werden besser abgestimmte Behandlungsabläufe und Arbeitsplatzsicherheit für die Beschäftigten erwartet. Die genaue Anzahl der beteiligten Kliniken steht noch nicht fest.

Quelle