Drei Aufsichtsratsmitglieder verlassen Eintracht Braunschweig nach jahrelangem Engagement
Anton HofmannDrei Aufsichtsratsmitglieder verlassen Eintracht Braunschweig nach jahrelangem Engagement
Drei langjährige Mitglieder des Aufsichtsrats von Eintracht Braunschweig werden am 12. Juni 2026 von ihren Ämtern zurücktreten. Jens-Uwe Freitag, Hildegard Eckardt und Hartmut Rickel gaben ihren Rücktritt nach jahrelangem Engagement für den Verein bekannt. Die Entscheidung erfolgte gemeinsam und soll das Vertrauen sowie die Einheit innerhalb der Arbeit des Gremiums stärken.
Der Zweitligist, der für seine finanzielle Stabilität und klare strategische Ausrichtung bekannt ist, steht nun vor einem Führungswechsel. Trotz der personellen Veränderungen betonte der Verein, dass der Betrieb ohne Unterbrechung weiterlaufen werde.
Freitag, Eckardt und Rickel entschieden sich nach reiflicher Überlegung für den Rücktritt, um die Geschlossenheit im Aufsichtsrat zu wahren. Ihr Ausscheiden wurde als Schritt dargestellt, der die effektive Zusammenarbeit und den gegenseitigen Rückhalt im Gremium sichern soll. Das Trio bedankte sich bei Kollegen und Fans und versprach, den Verein auch nach ihrem Ausscheiden weiterhin zu unterstützen.
Die Vereinsführung des Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht von 1895 e.V. würdigte in einer Stellungnahme die Verdienste der scheidenden Mitglieder. Darin wurde hervorgehoben, wie prägend ihr Einsatz für die Entwicklung des Clubs in fünf aufeinanderfolgenden Zweitliga-Saisons war. Gleichzeitig versicherte die Vereinsspitze den Anhängern, dass der Aufsichtsrat – der für seine Funktionsfähigkeit mindestens fünf Mitglieder benötigt – weiterhin voll handlungsfähig bleibe.
Um die Kontinuität zu wahren, wird Uwe Fritsch, der im November 2022 als Ersatzmitglied gewählt wurde, den Platz von Rickel einnehmen. Bis zur nächsten Wahl im November 2026 wird das Gremium damit aus sieben Mitgliedern bestehen. Auf der kommenden Sitzung wird zudem ein neuer Vorsitzender aus den eigenen Reihen gewählt.
Eintracht Braunschweig, das für seine nachhaltige Ausrichtung und solide finanzielle Basis steht, betonte, dass die Rücktritte keine Auswirkungen auf den Tagesbetrieb hätten. Die strategische Marschroute des Vereins bleibe unverändert, und es seien keine unmittelbaren Änderungen in der Ausrichtung oder im Management zu erwarten.
Der Aufsichtsrat wird seine Arbeit mit sieben Mitgliedern fortsetzen, sodass alle Entscheidungen wie gewohnt getroffen werden können. Durch Fritschs Berufung wird eine der Vakanzen besetzt, während die weiteren freien Positionen zu gegebener Zeit geregelt werden. Der Fokus des Vereins liegt weiterhin auf Stabilität, während er sich auf die nächste Phase der Führung vorbereitet.






