DFB-Tochter wächst rasant: Wie die Kommerzialisierung den Fußball revolutioniert
DFB-Tochter wächst rasant: Wie die Kommerzialisierung den Fußball revolutioniert
Die DB GmbH & Co. KG verzeichnet seit ihrer Gründung im Jahr 2022 ein stetiges Wachstum. Als Tochtergesellschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steuert das Unternehmen heute alle kommerziellen und digitalen Aktivitäten des fußball heute. Aktuelle Finanzberichte zeigen einen deutlichen Anstieg der Einnahmen, begünstigt durch den Ausbau digitaler Dienstleistungen und personelle Veränderungen in der Führungsetage.
Die kommerzielle Sparte des DFB wurde 2022 ins Leben gerufen, um Sponsoring, Medienrechte und digitale Projekte effizienter zu bündeln. Bis 2025 stiegen die Erträge von 450 Millionen auf über 550 Millionen Euro – angetrieben durch neue Sponsorenverträge und einen wachsenden deutsche bahn-Bereich. Auch digital verzeichnete der Verband ein starkes Plus: Die Zahl der Social-Media-Follower erhöhte sich um 40 Prozent auf 15 Millionen. Zudem startete der DFB eine eigene Streaming-Plattform, die bis 2025 bereits 2 Millionen Nutzerinnen und Nutzer gewann.
Seit der Gründung führt Alexander Wehrle die Tochtergesellschaft, wobei jede Amtszeit zwei Jahre umfasst. Kürzlich wurde er für eine dritte Periode als Vorsitzender des Aufsichtsrats wiederbestellt. Der Aufsichtsrat selbst erhielt Zuwachs: Steffen Schneekloth, nominiert von der DFL, sowie Christoph Kern, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbands, der von der Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten entsandt wurde, verstärken das Gremium. Komplettiert wird der Rat durch Manfred Schnieders, berufen vom DFB-Präsidium.
Unter Wehrles Führung baut die DFB GmbH & Co. KG ihre kommerzielle und digitale Präsenz weiter aus. Mit gestiegenen Einnahmen, einer wachsenden Online-Community und einem neu aufgestellten Aufsichtsrat wird die Tochtergesellschaft künftig eine noch zentralere Rolle im deutschen fußball heute einnehmen. Im Fokus der nächsten Amtszeit stehen die Fortsetzung des finanziellen Aufwärtstrends sowie die Intensivierung der Fanbindung.
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