DFB-Präsident Neuendorf betont Fokus auf Fußball bei der WM – aber nicht ohne Werte
Lukas MüllerDFB-Präsident Neuendorf betont Fokus auf Fußball bei der WM – aber nicht ohne Werte
Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die Konzentration des Verbandes auf den Fußball während der FIFA-Weltmeisterschaft bekräftigt. Er betonte, dass der DFB zwar politische Themen mit Zurückhaltung behandle, die Realität außerhalb des Sports aber nicht ignorieren werde. Diese Aussagen machte Neuendorf in einer aktuellen Stellungnahme zur Haltung des DFB während des Turniers.
Neuendorf räumte ein, dass Sport nicht im luftleeren Raum stattfinde. Der Verband stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden über die Bedingungen in den Gastgeberländern, so der DFB-Präsident. Dennoch werde man sich nicht zu jeder tagespolitischen Entwicklung während der Weltmeisterschaft äußern.
Der DFB-Chef unterstrich, dass die zentrale Aufgabe des Verbandes der Fußball bleibe. „Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus haben bei uns keinen Platz“, erklärte er. Stattdessen stehe der Fußball für Zusammenhalt – nicht für Spaltung.
Neuendorf bekräftigte zudem das Bekenntnis des DFB zu seinen Grundwerten: Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion. Der Verband werde diese Werte weiterhin hochhalten, ohne dabei den sportlichen Fokus aus den Augen zu verlieren.
Während der WM setzt der DFB klar auf den Fußball, blendet politische Realitäten aber nicht aus. Der Verband bleibt bei seiner Haltung für Einheit und Inklusion, verzichtet jedoch auf Stellungnahmen zu jedem Einzelthema. Die Grundprinzipien des DFB bleiben dabei maßgeblich für sein Handeln.






