05 April 2026, 00:17

Deutsche Kanuten kämpfen sich bei der WM in Penrith ins Finale – mit Höhen und Tiefen

Eine große Gruppe von Menschen in Kanus auf einem Gewässer, einige halten Paddel und Fahnenstangen, mit Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund während eines Kanurennens.

Deutsche Kanuten kämpfen sich bei der WM in Penrith ins Finale – mit Höhen und Tiefen

Die Kanuslalom-WM 2023 in Penrith, Australien, brachte für die deutschen Paddler gemischte Ergebnisse. Acht Athleten erreichten in verschiedenen Disziplinen die Finals, andere verpassten knapp den Einzug. Starke Winde und harte Konkurrenz prägten die Leistungen des Teams.

Deutschland ging mit einer starken Mannschaft an den Start und stellte insgesamt acht Finalqualifikanten. Tim Marx und Noel van Dooren zogen im Einer-Kajak der Männer (K1) ins Finale ein, während Elena Hörmann sowohl im Frauen-Kajak (K1) als auch im neuen Format Kayak Cross für die Endläufe qualifiziert war. Zudem traten Sideris Tzamouranis im Canadier-Einer der Männer (C1) sowie Mira Verheyen und Sofie Koch im Canadier-Einer der Frauen (C1) an.

Die herausragende Leistung des Teams lieferte Lennard Tuchscherer: Im Canadier-Einer der Männer kämpfte er sich bis ins Finale vor und belegte mit Platz 8 sein bestes WM-Ergebnis bisher.

Andere Athleten hatten mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Elena Lilik wurde im Halbfinale von starken Windböen behindert – zwei Torberührungen warfen sie auf Rang 15 zurück und kosteten sie den Finaleinzug. Auch Andrea Herzog verpasste als 13. knapp die Qualifikation.

Tuchscherers 8. Platz bleibt das beste deutsche Ergebnis in Penrith. Während einige Sportler Finalrunden erreichten, scheiterten andere an Wetter und Konkurrenz. Nach einer fordernden, aber kämpferischen WM blickt das Team nun nach vorn.

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