Deutsche Bischofskonferenz vor historischem Führungswechsel im Februar 2026

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Ein historisches Dokument mit einer Zeichnung einer Kirche in der Mitte, umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel, mit Text aus der ersten Fassung der deutschen Verfassung.Admin User

Bischöfliches Treffen: Neuer Chef soll Einheit sicherstellen - Deutsche Bischofskonferenz vor historischem Führungswechsel im Februar 2026

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) bereitet sich auf einen Führungswechsel bei ihrer Frühjahrs-Vollversammlung im Februar 2026 vor. Mit dem Ende der Amtszeit von Georg Bätzing steht die Kirche vor der Herausforderung, die Einheit unter ihren Bischöfen wiederherzustellen. Die anstehende Wahl in Würzburg wird die Richtung der laufenden Reformen und die Aufarbeitung vergangener Skandale prägen.

Georg Bätzing führte die DBK durch eine turbulente Phase, die von der Missbrauchskrise der Kirche geprägt war. Während seiner Amtszeit wurde der Synodale Weg initiiert, ein Reformprozess, der systemische Versäumnisse angehen und das Vertrauen zurückgewinnen soll. Doch es zeigten sich Spaltungen, da einige Bischöfe die Herangehensweise des Vorhabens öffentlich kritisierten.

Der vorgeschlagene Synodale Rat soll 27 Diözesanbischöfe, 27 Vertreter des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) sowie 27 gewählte Mitglieder umfassen. Diese Struktur spiegelt den Versuch wider, klerikale und laienhafte Mitwirkung bei Entscheidungen auszubalancieren. Die Uneinigkeit über die Reformen hat jedoch die Gräben innerhalb des Episkopats offenbart.

Die Aufrechterhaltung des Dialogs mit dem Vatikan bleibt entscheidend, während die Reformen voranschreiten. Der neue DBK-Vorsitzende wird diese Spannungen navigieren müssen, ohne dabei die kirchenweite Ausrichtung aus den Augen zu verlieren. Experten wie Thomas Schüller halten den Paderborner Erzbischof Udo Bentz für einen wahrscheinlichen Nachfolger, doch die DBK vermeidet traditionell öffentliche Spekulationen vor der Wahl.

Die Februar-Tagung in Würzburg erhält durch den Führungswechsel zusätzliches Gewicht. Eine zentrale Aufgabe des künftigen Vorsitzenden wird es sein, den Zusammenhalt unter den Bischöfen zu stärken – insbesondere in Fragen, die mit dem Synodalen Weg und der Glaubwürdigkeit der Kirche verbunden sind.

Der nächste DBK-Vorsitzende übernimmt sein Amt zu einem entscheidenden Moment für die deutsche Kirche. Seine Fähigkeit, die Bischöfe zu einen und den Synodalen Weg zu leiten, wird maßgeblich darüber entscheiden, wie wirksam die Institution vergangene Fehler aufarbeitet. Die Februar-Versammlung in Würzburg wird den Kurs für diese Bemühungen vorgeben.

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