CSU setzt 2026 auf harte Migrationspolitik – doch die Kritik wächst

CSU setzt 2026 auf harte Migrationspolitik – doch die Kritik wächst
Die CSU startet mit provokanten, konfrontativen Forderungen ins neue Jahr und dominiert damit die politische Debatte. Ihre jüngste Klausurtagung in einem Kloster sorgte für großes Aufsehen und festigte den Eindruck der Partei als zentraler Akteur in der Regierung. Doch hinter der kämpferischen Rhetorik zeichnen sich Herausforderungen ab – sowohl in der Sachpolitik als auch innerhalb der eigenen Reihen.
Mit ihrer Strategie scharfer, kompromissloser Aussagen hält die CSU das Thema Migration fest im Fokus. Innenminister Alexander Dobrindt treibt eine harte Linie für 2026 voran: Grenzzurückweisungen, ausgesetzte Familienzusammenführungen und erweiterte Abschiebungen – inklusive regelmäßiger Flüge in Länder wie Afghanistan. Auch die EU-Gespräche im Dezember drehten sich um Rückführungszentren und Solidaritätsmechanismen, doch NGOs wie PRO ASYL kritisieren diese Pläne als mögliche Menschenrechtsverstöße.
Während die Hardliner in der Partei die harte Haltung begrüßen, wachsen die Spannungen. Kritiker aus dem linken Flügel der Union warnen, dass die einseitige Fixierung auf Migration nur der rechtsextremen AfD in die Hände spiele. Zudem dürfte der CSU-Vorschlag zu Massenabschiebungen syrischer Flüchtlinge aufgrund praktischer und politischer Hürden deutlich abgeschwächt werden. Doch nicht nur die Migrationspolitik bereitet der Partei Kopfzerbrechen: Eine wirtschaftliche Krise mit steigenden Arbeitsplatzverlusten belastet die CSU zusätzlich. Die Bewältigung dieser Herausforderungen wird das Jahr der Partei prägen – zwischen Schwung und Stabilität.
Die CSU geht mit einer klaren Agenda, aber auch mit erheblichen Hindernissen ins Jahr 2026. Migration bleibt das prägende Thema, wobei Dobrindts Pläne unter kritischer Beobachtung stehen. Gleichzeitig werden wirtschaftliche Zwänge und interne Gräben die Führungsfähigkeit der Partei auf die Probe stellen.

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