China wirbt auf Münchner Sicherheitskonferenz für engere Partnerschaft mit Europa
China wirbt auf Münchner Sicherheitskonferenz für engere Partnerschaft mit Europa
Chinas Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen China und Europa aufgerufen. Er bezeichnete beide als Partner statt als Rivalen – trotz anhaltender Differenzen. In seinen Äußerungen betonte er zudem Chinas Einsatz für Multilateralismus in einer sich rasant wandelnden globalen Landschaft.
Während der Veranstaltung traf Wang Yi mit Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen. Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung einer Vertiefung der Beziehungen; chinesische Vertreter hoben dabei Deutschlands Rolle als zentraler Anker für die strategische Partnerschaft hervor.
Wang Yi begann seine Rede mit einem Verweis auf die wachsenden Turbulenzen in den internationalen Beziehungen. Er warnte, dass die zunehmende Instabilität eine engere Zusammenarbeit der großen Nationen erfordere. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Notwendigkeit des Multilateralismus: Er rief die Länder auf, in der globalen Governance mit gutem Beispiel voranzugehen.
Als Rahmen für die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen präsentierte er Chinas Initiative für globale Governance (GGI). Der Vorschlag sieht eine Stärkung des UN-Systems vor, um die Koordination in den Bereichen Sicherheit, Entwicklung und Klimaschutz zu verbessern. Wang Yi bekräftigte zudem Chinas Verpflichtung zu einer offenen Wirtschaft und versprach deutschen Unternehmen faire Rahmenbedingungen.
Zwar räumte er Unterschiede zwischen China und Europa ein, betonte jedoch, dass diese nicht zu Konfrontation führen dürften. Stattdessen sei Zusammenarbeit essenziell für die Stabilität. Bundeskanzler Merz schloss sich dieser Haltung an und plädierte für eine intensivere wirtschaftliche Verzahnung. Er ermutigte deutsche Investitionen in China und signalisierte damit das gemeinsame Interesse an einer Stärkung des bilateralen Handels.
Chinesische Staatsmedien hoben im Nachgang die Bedeutung des Treffens hervor und stellten es als Schritt zur Aufwertung der deutsch-chinesischen Beziehungen dar. Offizielle Vertreter bezeichneten Deutschland als stabilisierende Kraft in Europa, die eine breitere Zusammenarbeit zwischen China und der EU verankern könne.
Die Gespräche in München zeigten eine gemeinsame Konzentration auf wirtschaftliche und strategische Bindungen. Während Wang Yis Äußerungen Chinas Bestreben nach multilateralen Lösungen unterstrichen, machte Merz' Reaktion Deutschlands Interesse an einer Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen deutlich. Beide Seiten verließen die Konferenz mit dem Bekenntnis zu weiterem Dialog und engerer Zusammenarbeit.
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