Chaos im Biathlon-Weltcup: Sjökvist kämpft sich trotz Schießpannen auf Platz 28
Chaos im Biathlon-Weltcup: Sjökvist kämpft sich trotz Schießpannen auf Platz 28
Der schwedische Biathlet Henning Sjökvist erzielte in Ruhpoldings Verfolgungsrennen das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. Trotz eines 28. Platzes wurde seine Leistung von zwei ungewöhnlichen Vorfällen mit Mitkonkurrenten überschattet.
Die Probleme begannen, als der norwegische Biathlet Vetle Sjåstad Christiansen versehentlich Sjökvists Scheiben traf. Sjökvist alarmierte die Kampfrichter, die seine Scheiben zurücksetzten, doch die Verzögerung kostete ihn den Anschluss an die Spitzengruppe.
Die Verwirrung setzte sich im dritten Schießen fort: Der italienische Biathlet Patrick Braunhofer schoss irrtümlich auf Sjökvists Scheiben statt auf seine eigenen. Braunhofer erhielt später eine Zweiminutenstrafe für den Fehler. Sjökvists Scheiben fielen ohne sein Zutun, was ihm weitere Zeit raubte und seinen Rhythmus störte. Zwar erhielt Sjökvist in der Endwertung eine Zeitgutschrift von 28 Sekunden, doch er war überzeugt, dass die Vorfälle ihn weitaus mehr gekostet hatten. Trotz der Rückschläge lobte Schwedens Trainer Johannes Lukas Sjökvist für seine Konzentration und die Tatsache, dass er das Rennen zu Ende brachte.
Sjökvists 28. Platz ist sein bestes Weltcup-Ergebnis bisher. Das Rennen wird jedoch vor allem wegen der seltenen Schießverwirrungen in Erinnerung bleiben, die seine Leistung beeinträchtigten. Sowohl Braunhofer als auch Christiansen mussten für ihre Rolle in den Vorfällen Strafen hinnehmen.
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