BMW nutzt Catena-X für mehr Transparenz in Produktion und Nachhaltigkeit
Anton HofmannBMW nutzt Catena-X für mehr Transparenz in Produktion und Nachhaltigkeit
BMW erweitert Nutzung des Catena-X-Datenökosystems für Nachhaltigkeit und Produktionseffizienz
Der Automobilkonzern setzt das System nun ein, um die CO₂-Bilanz von Komponenten wie der Niere des BMW iX zu erfassen. Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse betont die Bedeutung des Projekts und fordert für 2024 deutlichere Ergebnisse.
Catena-X funktioniert über drei zentrale Säulen: Entwicklung, neutrale Steuerung und einen operativen Datenraum. Es schafft eine gemeinsame „Sprache“ für Unternehmen in der Automobil-Zulieferkette und erleichtert so den Datenaustausch.
Im BMW-Werk Landshut wird das System bereits erprobt, um den Energieverbrauch bei der Herstellung eines bestimmten Bauteils zu messen. Gleichzeitig vernetzt das Münchner Werk täglich rund 1.000 digitale Zwillinge über Catena-X mit den Produktionslinien. Zudem hat der Konzern eine zweistufige Datenverbindung zum Zulieferer Dräxlmaier aufgebaut, um digitale Zwillinge von Hochvoltbatterien auszutauschen.
Im Mai 2024 unterstrich Zipse die Rolle des Ökosystems für mehr Transparenz. Er forderte Projektleiter Oliver Ganser auf, sicherzustellen, dass Catena-X seine Versprechen einlöst. Dies fällt in eine Phase, in der BMW für 2024 eine Produktion von rund 2,5 Millionen Fahrzeugen meldet.
Das Catena-X-System erfasst mittlerweile den Product Carbon Footprint von Teilen wie der Niere des BMW iX. Durch den täglichen Austausch digitaler Zwillinge und die Energieüberwachung in der Produktion zielt das Projekt auf mehr Effizienz ab. BMW setzt weiterhin auf das Ökosystem, um Nachhaltigkeits- und Betriebsziele zu erreichen.






