Bitcoin-Zahlungen im Einzelhandel: Neues Terminal macht Krypto für alle einfach
Anna KrauseBitcoin-Zahlungen im Einzelhandel: Neues Terminal macht Krypto für alle einfach
Neues Bitcoin-Zahlungsterminal für Geschäfte, Cafés und Hotels in Deutschland
Ab sofort können Händler, Gastronomiebetriebe und Hotels in Deutschland Bitcoin-Zahlungen über ein neues Terminal von Opago anbieten. Das Gerät ermöglicht einfache und kostengünstige Transaktionen über das Lightning-Netzwerk. Das Unternehmen will damit Bitcoin-Zahlungen für den Einzelhandel vereinfachen – mit minimalen Gebühren und ohne aufwendige Einrichtung.
Das Terminal ist kompakt, tragbar und für den schnellen Einsatz konzipiert. Es funktioniert selbst dann, wenn eine Seite offline ist, und nutzt für die Abwicklung entweder eine PIN oder NFC. Händler zahlen einmalig 99 Euro sowie eine Gebühr von 1 % pro Verkauf, ohne monatliche Kosten.
Ab dem nächsten Jahr können Unternehmen empfangene Bitcoins automatisch in Euro umtauschen lassen. Die Beträge werden dann direkt auf ihr Bankkonto überwiesen. Da Opago keine Kundengelder verwahrt, entfällt die Notwendigkeit einer BaFin-Lizenz.
Das Start-up hat bereits Interesse von deutschen und internationalen Händlern geweckt. Der Verkauf startet in Kürze, nachdem das Unternehmen zu wichtigen Branchenveranstaltungen eingeladen wurde. Zwar gelten derzeit keine spezifischen Vorschriften für das Terminal, doch Opago bereitet sich auf mögliche künftige Regulierungen vor, die das Geschäftsmodell beeinflussen könnten.
Mit dem 99-Euro-Terminal bietet Opago eine günstige Lösung für Einzelhändler, die Bitcoin über das Lightning-Netzwerk akzeptieren möchten. Durch den Verzicht auf monatliche Gebühren und die Option zur Sofortumwandlung in Euro richtet sich das Angebot besonders an Unternehmen, die bisher Vorbehalte gegen Kryptowährungen hatten. Die erste Nachfrage deutet darauf hin, dass das Gerät dazu beitragen könnte, Bitcoin im Alltagsgeschäft weiter zu verbreiten.






