28 April 2026, 04:15

Bitcoin-Crash: Warum der Kurs um 31 Prozent seit Januar einbrach

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Bitcoin-Crash: Warum der Kurs um 31 Prozent seit Januar einbrach

Bitcoin-Kurs stürzt ab – minus 31 Prozent seit Januar-Hoch

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Der Bitcoin-Preis ist drastisch eingebrochen und hat seit seinem Rekordhoch im Januar 2025 über 31 Prozent verloren. Noch vor zwei Monaten hatte die Kryptowährung mit 108.786 US-Dollar einen historischen Höchststand erreicht – befeuert von Hoffnungen auf bessere Regulierungen in den USA. Nun ist ihr Wert auf knapp 73.000 Dollar gefallen.

Der Anstieg zu Beginn des Jahres veranlasste einige Analysten, den Beginn eines neuen Bullenmarkts auszurufen – manche sprachen sogar von einem "Superzyklus". Bullenmärkte im Kryptobereich bringen meist Optimismus, höhere Risikobereitschaft und steigende Kurse mit sich. Doch der jüngste Einbruch hat die Nerven der Anleger auf die Probe gestellt, während Angst und Verkaufswellen um sich greifen.

Kryptomärkte sind für ihre extreme Volatilität bekannt: Sie handeln rund um die Uhr und weisen eine geringere Liquidität auf als traditionelle Aktien. Im Gegensatz zu regulierten Börsen gibt es kaum Schutzmechanismen, die rasante Kursschwankungen bremsen. Vermögen können hier über Nacht steigen oder schrumpfen – Gewinne oder Verluste entstehen innerhalb von Stunden, nicht Wochen.

Alice Liu, Forschungsleiterin bei CoinMarketCap, bezeichnete den Rückgang als "technische Korrektur" und nicht als tiefgreifenden strukturellen Wandel. Die Begriffe "Bullen"- und "Bärenmarkt" stammen aus vergangenen Jahrhunderten und symbolisieren Aufwärts- und Abwärtstrends. Doch im Kryptobereich fallen diese Ausschläge oft weit dramatischer aus als in der klassischen Finanzwelt.

Der starke Einbruch des Bitcoin folgt auf Monate mit Rekordständen und optimistischen Prognosen. Während einige den Rückgang als vorübergehende Durststrecke betrachten, bleibt die Volatilität ein prägendes Merkmal des Marktes. Anleger stehen nun vor Unsicherheit, während sich die Preise auf niedrigerem Niveau stabilisieren.

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