03 April 2026, 08:13

Betrug mit Arbeitslosengeld: Lieferant muss 11.560 Euro zahlen

Schwarz-weißes Bild eines Papiers mit gedrucktem Text, der "Smith & Son Tea Dealers, and Drugists, 20 Cheapside" lautet.

Betrug mit Arbeitslosengeld: Lieferant muss 11.560 Euro zahlen

Ein Entsorgungsunternehmen in Landshut steht im Zusammenhang mit einem Betrugsfall bei Arbeitslosengeld. Eine Untersuchung ergab, dass ein Lieferant, der gleichzeitig Sozialleistungen bezog, nicht deklarierte Einnahmen aus Schrottlieferungen erzielte. Der Fall endete nun mit einem Gerichtsurteil und einer Geldstrafe.

Das Hauptzollamt Landshut deckte die Unregelmäßigkeiten bei einer Routinekontrolle auf. Dabei stellte sich heraus, dass ein Lieferant, der Arbeitslosengeld erhielt, Schrott im Wert von 40.000 Euro an das Entsorgungsunternehmen verkauft hatte. Über zwei Jahre hinweg gab der Mann weniger Einkommen an, als er tatsächlich erzielte.

Infolgedessen erhielt sein Haushalt rund 3.000 Euro an Leistungen, auf die er keinen Anspruch hatte. Das Amtsgericht Erding erließ später einen Strafbefehl und verhängte gegen den Mann eine Geldstrafe von 8.560 Euro wegen Betrugs. Das Urteil ist nun rechtskräftig.

Die Behörden erinnerten alle Leistungsempfänger an ihre gesetzlichen Pflichten. Elvira Enders-Beetschen, Sprecherin des Hauptzollamts Landshut, betonte, dass Änderungen beim Einkommen oder Beschäftigungsverhältnis unverzüglich gemeldet werden müssen. Unterlassungen können schwerwiegende Folgen haben, darunter Geldstrafen und Rückforderungsansprüche.

Während dieser Fall abgeschlossen ist, bleiben umfassende Statistiken zu ähnlichen Betrugsfällen mit falschen Selbstständigkeitsangaben unklar. Trotz vereinzelter Berichte über Gerichtsverfahren und Prüfungen gibt es keine offiziellen bundesweiten Zahlen für die letzten fünf Jahre.

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Der Lieferant muss nun neben der Strafe von 8.560 Euro auch die zu Unrecht bezogenen 3.000 Euro zurückzahlen. Der Fall unterstreicht, wie wichtig eine korrekte Einkommensmeldung bei Bezug staatlicher Leistungen ist. Die Behörden bleiben wachsam, um weiteren Missbrauch des Systems zu verhindern.

Quelle