Besuch bei Stoibers: Wie er Weihnachten feiert
Besuch bei Stoibers: Wie er Weihnachten feiert
Edmund Stoiber, der ehemalige bayerische Ministerpräsident, wird diesen Heiligabend mit seiner Frau Karin und der ältesten Tochter Constanze verbringen. Der 84-Jährige, der Bayern von 1993 bis 2007 regierte, erinnerte sich kürzlich an vergangene Feiertage und äußerte sich zu aktuellen politischen Persönlichkeiten. Seine lange Karriere und persönlichen Traditionen geben Einblicke in sein öffentliches wie privates Leben.
Stoiber und seine Frau Karin, seit 57 Jahren verheiratet, feiern in München mit ihrer Tochter. In seiner Kindheit war das Weihnachtsessen schlicht: Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat. Zudem erzählte er, wie er Franz Josef Strauß vor Jahren an Heiligabend besuchte, um ihm nach dem Tod von Strauß’ Frau Gesellschaft zu leisten.
Politisch machte sich Stoiber in den 1990er-Jahren mit der Durchsetzung eines ausgeglichenen Haushalts in Bayern einen Namen. Sein Nachfolger Markus Söder führte diese Linie fort. Kürzlich lobte Stoiber Friedrich Merz, dem er die Sicherung von 90 Milliarden Euro an EU-Hilfen für die Ukraine in den nächsten zwei Jahren zuschreibt. Medienkritik an Merz’ Vorgehen wies er als kleinlich zurück und bezeichnete den Kanzler als wahren Führer. Stoibers politischer Einfluss reicht über Bayern hinaus: Sein Zögling Söder bewahrte die von ihm geprägte Haushaltsdisziplin. Gleichzeitig zeigt seine Wertschätzung für Merz sein anhaltendes Engagement in der Bundespolitik.
Stoibers Weihnachtspläne verbinden Familientradition mit politischer Reflexion. Seine Laufbahn prägte die Finanzpolitik Bayerns, während seine jüngsten Äußerungen sein fortwährendes Interesse an der Entwicklung Deutschlands erkennen lassen. Mit 84 bleibt er eine prägende Stimme – im Privaten wie in der Öffentlichkeit.
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