16 April 2026, 20:15

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028 aus

Plakat, das Berlin, Deutschland, bewirbt und eine Statue, Gebäude, einen Turm, Menschen, Fahrzeuge auf der Straße und eine Brücke zeigt, sowie Text, der Informationen über die Stadt enthält.

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028 aus

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement bis 2028 auf elf weitere Stadtteile auszuweiten. Mit dieser Maßnahme sollen bürgerschaftliches Engagement gestärkt und soziale Herausforderungen in den neu ausgewählten Bezirken angegangen werden. Durch die Erweiterung steigt die Gesamtzahl der geförderten Quartiere auf 24 in der gesamten Stadt.

Das seit 1999 laufende Programm hat bereits über 700 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln in die Stabilisierung von 50 Berliner Bezirken investiert. Die neu aufgenommenen Gebiete – Nauener Platz, Südpark, Askanischer Platz, Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, Georg-Ramin-Siedlung, Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, Bohlener Straße und Hausotterplatz – werden nun als offizielle "Quartiersmanagementgebiete" in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen.

Die Auswahl dieser Stadtteile erfolgte aufgrund akuter sozialer Problemlagen. Sie erhalten zusätzliche Mittel für städtische Entwicklungsprojekte und soziale Initiativen. Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Anwohnern zusammenarbeiten, um lokale Netzwerke aufzubauen und bürgerschaftliche Projekte zu fördern.

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Für Gebiete, die aus dem Programm ausscheiden, können Übergangsunterstützungen bereitgestellt werden. Dazu zählen etwa zusätzliche Personalressourcen oder Finanzhilfen für integrative Sozialprojekte, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Die Erweiterung bietet den Bewohnern der elf neuen Quartiere mehr Möglichkeiten, ihr direktes Umfeld mitzugestalten. Mit gezielter Förderung und festen Ansprechpartnern vor Ort zielt das Programm darauf ab, den sozialen Zusammenhalt und die langfristige Stabilität zu verbessern. Die Entscheidung des Senats unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, Ungleichheiten abzubauen und die Gemeinschaften in ganz Berlin zu stärken.

Quelle