Bayerns Arbeitsmarkt beginnt 2024 mit Rekord-Arbeitslosigkeit seit 2010

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Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Bayern, auf der Städte, Ortschaften, Flüsse und andere geografische Merkmale eingezeichnet sind.Admin User

Wintereinbruch auf dem Arbeitsmarkt - Bayerns Arbeitsmarkt beginnt 2024 mit Rekord-Arbeitslosigkeit seit 2010

Bayerns Arbeitsmarkt startet mit schweren Herausforderungen ins neue Jahr. Im Januar erreichte die Arbeitslosigkeit den höchsten Stand für diesen Monat seit 2010 – mit einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum Dezember. Experten warnen vor einer weiteren Verschärfung der Lage, da Jobwechsel schwieriger werden und die politische Debatte über Teilzeitarbeit an Fahrt aufnimmt.

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern stieg im Januar im Vergleich zum Vormonat um 33.982 an. Damit kletterte die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent, ein Plus von 0,4 Prozentpunkten gegenüber Dezember. Im Vergleich zu Januar 2023 waren fast 16.000 Menschen mehr ohne Arbeit.

Bernhard Stiedl vom bayerischen Landesbezirk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sprach von einer "Winterstarre". Gleichzeitig sinken die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit in ein Beschäftigungsverhältnis zu wechseln – was die Sorgen zusätzlich verstärkt. Zudem ging die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten leicht zurück, ein Zeichen für die allgemeine wirtschaftliche Belastung.

Die aktuellen Zahlen lösten Reaktionen aus Wirtschaft und Politik aus. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) wertete die Daten als Indiz für anhaltende konjunkturelle Schwächen. Gleichzeitig schlug die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) vor, den gesetzlichen Anspruch auf Teilzeitarbeit einzuschränken. Arbeitsministerin Ulrike Scharf widersprach dem und betonte, dass flexible Teilzeitmodelle mehr Frauen den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Bayern verzeichnet damit die höchste Januar-Arbeitslosigkeit seit über einem Jahrzehnt. Angesichts nachlassender Jobperspektiven und hitziger politischer Diskussionen bleibt die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaats ungewiss. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich der Trend stabilisiert – oder weiter verschärft.

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