17 April 2026, 02:14

Bayern und Kasachstan stärken Handelsbeziehungen mit Milliardenvolumen

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und Strommasten.

Bayern und Kasachstan stärken Handelsbeziehungen mit Milliardenvolumen

Eine kasachische Delegation unter der Leitung des Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten Roman Sklyar hat kürzlich München besucht, um die Beziehungen zu Bayern zu vertiefen. Die Reise umfasste hochrangige Treffen und Gespräche über Handel, Investitionen und die künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen.

Während des Besuchs traf Sklyar mit bayerischen Vertretern zusammen, um Möglichkeiten zur Intensivierung der wirtschaftlichen und humanitären Beziehungen auszuloten. Beide Seiten betonten die wachsende Bedeutung ihrer Partnerschaft in Handel und Industrie.

Roman Sklyar begann seinen Besuch mit einem Treffen gemeinsam mit dem bayerischen stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Ausweitung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen. Kasachstan ist bereits jetzt Bayerns wichtigster Handelspartner unter den GUS- und zentralasiatischen Staaten. Aiwanger lobte später die engen wirtschaftlichen Verbindungen und verwies auf die komplementäre Natur beider Volkswirtschaften.

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Sklyar traf zudem mit Eric Beißwenger, dem bayerischen Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationale Beziehungen, zusammen. Beißwenger bekräftigte Bayerns Engagement, die Beziehungen weiter zu stärken, einschließlich der Unterstützung neuer Initiativen. Er hob das Potenzial für Wachstum in der wirtschaftlichen und humanitären Zusammenarbeit hervor.

Ein zentrales Thema war die mögliche Einrichtung einer direkten Flugverbindung zwischen Schymkent und München. Aiwanger schlug vor, dass diese Verbindung die Geschäfts- und Tourismusbeziehungen fördern könnte. Der Vorschlag passt zu Bayerns Rolle als globaler Wirtschaftsfaktor mit einem Bruttoinlandsprodukt von fast 800 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 – und damit Platz 22 weltweit.

Die Handelszahlen unterstreichen die Bedeutung der Beziehung: 2024 erreichte der bilaterale Handel zwischen Kasachstan und Bayern ein Volumen von 4,7 Milliarden Euro, was fast der Hälfte des gesamten kasachisch-deutschen Handels entspricht. Bei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel Kasachisch-Bayerischer Wirtschaftsdialog berichteten Vertreter von Unternehmen wie Horsch, Linde Gas AG und Rhenus über ihre Erfahrungen in Kasachstan. Ihre Beiträge bestätigten den Wert der laufenden Zusammenarbeit.

Die Gespräche endeten mit optimistischen Signalen beider Seiten für die künftige Zusammenarbeit. Kasachstan und Bayern wollen auf ihrem bisherigen Handelserfolg aufbauen, der bereits bei 4,7 Milliarden Euro liegt. Die Diskussionen über Direktflüge und den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen deuten auf weiteres Wachstum in der Partnerschaft hin.

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