Bahn-Chaos: Güterverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg kollabiert durch Modernisierungspleite
Bahn-Chaos: Güterverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg kollabiert durch Modernisierungspleite
Große Bahnmodernisierung stürzt Nord-Süd-Güterverkehr ins Chaos
Die wichtige Güterverkehrsachse Nürnberg–Regensburg, eine zentrale Route für den Warenverkehr zwischen der Nordsee und Österreich, ist derzeit teilweise gesperrt. Die Behörden haben zwar eine provisorische Umleitung eingerichtet, doch Verzögerungen und technische Pannen verschärfen die Lage zusätzlich.
Die Probleme begannen, als Modernisierungsarbeiten auf der Strecke Nürnberg–Regensburg eine Teilstilllegung erzwangen. Um den Güterverkehr aufrechtzuerhalten, kündigte die DB InfraGO eine temporäre Umleitung über Würzburg, Ansbach und Treuchtlingen an. Diese Ausweichroute sollte vom 6. Februar 2025 bis zum 10. Juli 2026 in Betrieb bleiben.
Doch der Plan geriet schnell in Schwierigkeiten: Ein neues elektronisches Stellwerk in Ansbach, das für die Umleitung unverzichtbar ist, konnte nicht wie vorgesehen in Betrieb genommen werden. Ohne diese Steuerungstechnik blieb die Alternativstrecke teilweise blockiert. Peter Westenberger, Vorsitzender des Bundesverbandes Güterverkehr und Logistik, kritisierte die Sperrung als "katastrophal" und warf den Verantwortlichen vor, die Umleitung unzureichend geplant zu haben.
Noch gibt es keine klaren Daten dazu, wie sich der Umweg auf Lieferzeiten oder Kosten auswirken wird. Die Speditionen stehen vor großen Unsicherheiten, während sie sich durch das gestörte Streckennetz kämpfen.
Die Umleitung über Würzburg, Ansbach und Treuchtlingen bleibt vorerst bis Mitte 2026 bestehen. Die Güterverkehrsunternehmen müssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen – doch die genauen Folgen für Fahrpläne und Ausgaben sind noch nicht absehbar. Die Krise zeigt einmal mehr, wie herausfordernd die Bewältigung kritischer Bahninfrastruktur während großer Modernisierungsvorhaben ist.
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