Bad Tölz gedenkt der blutigen Mordweihnacht von 1705 auf dem Kalvarienberg
Bad Tölz gedenkt der blutigen Mordweihnacht von 1705 auf dem Kalvarienberg
Am Heiligabend fand auf dem Kalvarienberg in Bad Tölz eine feierliche Gedenkveranstaltung statt. Anlass war der 318. Jahrestag des Sendlinger Mordweihnachts, eines der blutigsten Kapitel der bayerischen Geschichte. Einheimische und Gebirgsschützen versammelten sich, um der Opfer des Bauernaufstands von 1705 gegen die österreichischen Besatzungstruppen zu gedenken.
Das Massaker ereignete sich während eines gewaltsamen Aufstands unter der Führung von Christoph Schörgel, auch bekannt als Schörgel vom Mindelberg. 1705 erhoben sich bayerische Bauern gegen die harte Herrschaft der Österreicher, was zu einem blutigen Gemetzel führte. Der Konflikt zählt bis heute zu den dunkelsten Stunden der Regionalgeschichte.
Bei der diesjährigen Gedenkfeier hielten Redner Ansprachen, die das historische Gewicht des Massakers reflektierten. Die Teilnehmer mahnten zum Frieden und gedachten derer, die während des Aufstands ihr Leben verloren. Die Gebirgsschützen spielten eine zentrale Rolle bei der Veranstaltung und standen gemeinsam mit lokalen Amtsträgern und Bürgern auf dem Kalvarienberg. Die Stadt Bad Tölz hatte die Gedenkfeier organisiert, um das Andenken an die Opfer wachzuhalten. Der symbolträchtige Ort unterstrich die Feierlichkeit des Anlasses und stärkte die Verbindung zu bayerischem Erbe und Widerstandsgeist.
Die Veranstaltung am Heiligabend endete mit einem erneuten Appell an Erinnerung und Einheit. Indem Bad Tölz der Gefallenen gedachte, bewahrte die Stadt die Erinnerung an einen prägenden Moment der bayerischen Geschichte. Gleichzeitig diente die Feier als Mahnmal für die Schrecken des Krieges und die bleibende Sehnsucht nach Frieden.
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