Augsburger Polizei entdeckt brutale Abgasmanipulationen bei Nutzfahrzeugen
Anna KrauseAugsburger Polizei entdeckt brutale Abgasmanipulationen bei Nutzfahrzeugen
Augsburger Verkehrspolizei deckt zwei Fälle von Abgasmanipulation auf
Bei Routinekontrollen am Mittwoch, dem 5. Februar 2025, entdeckte die Augsburger Verkehrspolizei zwei separate Fälle von illegalen Eingriffen in Abgassysteme. Im ersten Fall wurde ein leichter Nutztransporter mit deaktivierter Abgasreinigung gestoppt – die Folge: hohe Strafen und ein sofortiges Fahrverbot. Ein zweiter Fahrer musste sich wegen ähnlicher Verstöße und fehlender Papiere verantworten.
Beim ersten Vorfall hielten Beamte einen leichten Lieferwagen zur Kontrolle an. Dabei stellten sie fest, dass die Steuereinheit der Abgasnachbehandlung bewusst abgeklemmt worden war. Durch diese Manipulation war das gesamte Abgasreinigungssystem außer Funktion gesetzt worden, sodass ungefilterte Dieselabgase ungehindert austreten konnten.
Der Fahrer musste vor Ort eine Strafe von 1.000 Euro zahlen. Zudem wurde die Hauptuntersuchungsplakette des Fahrzeugs wegen der übermäßigen Schadstoffemissionen für ungültig erklärt. In der Folge durfte der Transporter seine Fahrt nicht fortsetzen.
In einem weiteren Fall wurde ein anderer Transporterfahrer zur Rechenschaft gezogen, nachdem er das Abgasreinigungssystem seines Fahrzeugs deaktiviert hatte. Zudem konnte er keinen gültigen Gewerbefrachtführerschein vorweisen. Die kombinierten Verstöße führten zu einem Bußgeld in Höhe von etwa 1.200 Euro.
Beide Fahrer hatten ungefilterte Schadstoffe freigesetzt und damit den lokalen Stickoxidausstoß deutlich erhöht. Die verhängten Strafen und Fahrverbote unterstreichen die konsequente Durchsetzung der Abgasvorschriften. Die Behörden kontrollieren weiterhin gezielt Nutzfahrzeuge auf die Einhaltung von Umweltauflagen und Zulassungsbestimmungen.






