21 March 2026, 04:14

Aggressiver 45-Jähriger beleidigt und bespuckt Bundespolizisten in Nürnberg

Eine Gruppe von Polizisten in schwarzen Uniformen und blauen Helmen steht vor einem mit Graffiti bedeckten Gebäude während einer gewalttätigen Demonstration, mit verstreuten Papieren und Gegenständen auf dem Boden.

Aggressiver 45-Jähriger beleidigt und bespuckt Bundespolizisten in Nürnberg

Ein 45-jähriger Mann hat am Donnerstagnachmittag am Nürnberger Hauptbahnhof Bundespolizisten verbal beschimpft und angespuckt. Die Auseinandersetzung begann, nachdem Beamte in einen separaten Belästigungsvorfall in der Nähe des östlichen Stationsausgangs eingriffen.

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Der Verdächtige, der der Polizei bereits wegen Diebstahls und Drogendelikten bekannt war, wurde später trotz Schmerzbeschwerden ohne medizinische Behandlung aus der Gewahrsam genommen.

Der Vorfall nahm seinen Anfang, als Beamte auf Meldungen reagierten, wonach eine Frau von zwei Männern verbal belästigt worden war. Einer der Männer floh, konnte jedoch schnell gestellt werden. Der andere wurde am Bahnhof befragt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der festgenommene 45-jährige Deutsche weigerte sich während seiner Festnahme, Anweisungen zu befolgen. Er zeigte obszöne Gesten, bedrohte die Beamten und spuckte ihnen vor die Füße. Als er in die Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Nürnberg gebracht wurde, fuhr er fort, die Beamten wüst zu beschimpfen.

Bei dem Handgemenge erlitt ein Polizist eine leichte Fingerverletzung. Der Mann wurde fixiert und in Gewahrsam genommen. Gegen 20 Uhr wurde er wieder entlassen, nachdem er über Gesichtsschmerzen klagte, eine medizinische Behandlung jedoch ablehnte.

Bundesweite Statistiken zu ähnlichen Angriffen auf Bundespolizisten für das Jahr 2024 liegen derzeit nicht vor. Allerdings wurden vereinzelte Fälle gemeldet, darunter ein körperlicher Angriff auf Beamte im Oktober am Hauptbahnhof Halle (Saale).

Dem Mann droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung von Polizeibeamten. In seiner Vergangenheit finden sich bereits Verurteilungen wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ob weitere Anklagen aufgrund des aktuellen Vorfalls erhoben werden, steht noch nicht fest.

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