Acht Öko-Projekte in Landshut erhalten Förderung für nachhaltige Landwirtschaft und regionale Lebensmittel
Anton HofmannAcht Öko-Projekte in Landshut erhalten Förderung für nachhaltige Landwirtschaft und regionale Lebensmittel
Acht kleine Öko-Projekte in Landshut und dem umliegenden Landkreis erhalten offizielle Förderung. Die Initiativen umfassen ein breites Spektrum an landwirtschaftlichen und lebensmittelbezogenen Vorhaben – von Online-Verkauf bis hin zu Bio-Schulmahlzeiten. Jedes Projekt steht im Einklang mit den Bestrebungen der Region, ihr Öko-Modellprogramm weiter auszubauen.
Zu den bewilligten Vorhaben gehört der Aufbau eines Online-Shops für Milchprodukte durch Beate und Peter Oberhofer aus Bruckberg. Ihre digitale Plattform soll den Zugang zu regional erzeugter Milch, Käse und Joghurt erweitern.
Die Familie Limmer aus Wurmsham erhielt Unterstützung für eine Sojaölpresse. Mit dieser Anlage können sie ihre eigenen Sojabohnen zu Öl verarbeiten und so die Wertschöpfung ihres Betriebs steigern. Unterdessen bekam Carolin Widl aus Oberkübuch Fördergelder für eine mobile Schlachtanlage, die die Verarbeitung von Nutztieren direkt vor Ort ermöglicht.
Matthias Reichgruber aus Gerzen wird einen Hofladen für den Direktverkauf seiner Erzeugnisse einrichten. Der neue Verkaufsstand soll Zwischenhändler überflüssig machen und Kunden direkt mit frischen, regionalen Produkten verbinden. Auch Kathy Mühlebach-Sturms Initiative für Bio-Pausenboxen für Erstklässler in Landshut wurde gefördert – so erhalten Kinder gesunde, nachhaltig produzierte Mahlzeiten.
Weitere geförderte Projekte sind Christine Steckermeiers Doppelmesser-Mähwerk in Neufraunhofen, das die Bewirtschaftung von Grünland verbessert. Christian Mießlinger aus Pfeffenhausen erhielt einen Kühlanhänger für seinen Direktverkauf von Fleisch, während Susanne Pompe in Neufahrn eine Kühleinheit für ihre Obstverarbeitungsanlage bekam.
Die Förderentscheidungen spiegeln die verstärkten Bemühungen wider, die nachhaltige Landwirtschaft in der Region zu stärken. Mit diesen acht Projekten, die nun umgesetzt werden, erhalten lokale Erzeuger neue Werkzeuge, um ihre Betriebe auszubauen und die Umweltbelastung zu verringern. Das Öko-Modellprogramm wächst weiter – zum Nutzen von Landwirten und Verbrauchern gleichermaßen.






