26 March 2026, 00:14

ABL-Branche 2025: Leichter Umsatzrückgang, aber stabile Exporte und vorsichtiger Optimismus

Ein Labor mit blauen Hockern, weißen Arbeitsplatten, einem Waschbecken mit Wasserhähnen, Maschinen, Fenstern an einer Wand und Deckenleuchten an der Universität für Wissenschaft und Technologie in Ahmedabad.

ABL-Branche 2025: Leichter Umsatzrückgang, aber stabile Exporte und vorsichtiger Optimismus

Deutschlands Analyse-, Biotechnologie- und Labortechnik-Branche (ABL) durchlebte 2025 ein gemischtes Jahr. Zwar ging der Gesamtumsatz leicht zurück, doch die Exporte in Schlüsselregionen zeigten gegenläufige Entwicklungen. Trotz aktueller Herausforderungen blicken Branchenführer vorsichtig optimistisch in die Zukunft.

Die deutsche ABL-Branche erzielte 2025 einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden Euro – ein leichter Rückgang um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während die Inlandsumsätze um 1,6 Prozent auf etwa 5,1 Milliarden Euro sanken, blieb das Auslandsgeschäft mit rund 6,1 Milliarden Euro stabil und stieg minimal um 0,2 Prozent.

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Bei den Exporten zeigte sich ein gespaltenes Bild: Die Lieferungen in EU-Länder legten in den ersten drei Quartalen 2025 um über 5 Prozent zu. Dagegen gingen die Exporte in die USA um 10 Prozent zurück, jene nach China um 6 Prozent. Mit einem Auslandsanteil von etwa 54 Prozent an der Gesamtproduktion bleibt die Branche stark von internationalen Märkten abhängig.

Die Beschäftigung in der Branche bleibt robust: Rund 52.500 Menschen arbeiten in dem Bereich. Für 2026 erwarten die meisten Unternehmen ein Umsatzwachstum von drei bis vier Prozent. Auch die langfristigen Prognosen bleiben positiv – mit einem jährlichen globalen Marktzuwachs von etwa fünf Prozent.

Als Leitfaden für die Branche veröffentlichte der Industrieverband SPECTARIS den "Trendreport Analyse-, Biotechnologie- und Labortechnik 2026/2027", der zentrale Märkte und aufstrebende Chancen analysiert.

Trotz des leichten Umsatzrückgangs bewies die ABL-Branche 2025 Widerstandsfähigkeit. Mit stabiler Nachfrage aus der EU und vorsichtigem Optimismus für 2026 bleibt der Sektor weiterhin auf den internationalen Handel angewiesen. Das künftige Wachstum wird maßgeblich von globalen Markttrends und der Anpassungsfähigkeit der Branche abhängen.

Quelle