08 April 2026, 02:12

"5. September": Wie ein Film die Geiselnahme von München neu erzählt

Goldene Nadel mit "München 1972 Olympische Spiele" Text auf einem weißen Hintergrund.

"5. September": Wie ein Film die Geiselnahme von München neu erzählt

Das Historien-Drama 5. September erntet seit seiner Premiere durchweg Lob. Unter der Regie von Tim Fehlbaum untersucht der Film die Geiselnahme während der Olympischen Spiele 1972 in München sowie die Rolle des US-Fernsehjournalismus während der Ereignisse. Seine Uraufführung feierte der Streifen am 29. August 2024 bei den Filmfestspielen von Venedig, bevor er eine Reihe von Auszeichnungen und Nominierungen einheimste.

Die Handlung begleitet Reporter und Produzenten des Senders ABC, die sich plötzlich von der Sportberichterstattung hin zur Live-Berichterstattung über die eskalierende Tragödie wenden müssen. Mit einem Ensemble aus John Magaro, Leonie Benesch und Peter Sarsgaard verbindet der Film atemlose Spannung in Echtzeit mit den medialen Entscheidungsprozessen hinter den Kulissen. Die Produktion erhielt erhebliche finanzielle Förderung, darunter Millionen aus dem Deutschen Filmförderfonds.

Nach seiner Festivalpremiere gewann 5. September neun Lolas, die bedeutendste Filmauszeichnung Deutschlands. Zudem sicherte sich der Streifen eine Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch sowie eine Golden-Globe-Nominierung als bestes Drama. Der Kinostart erfolgte am 7. November 2024 in der Schweiz, bevor der Film am 13. Dezember 2024 in den USA und am 9. Januar 2025 in Deutschland anlief.

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Der Erfolg des Films unterstreicht seine Wirkung auf Publikum und Kritik gleichermaßen. Die Auszeichnungen und Nominierungen bestätigen seinen Rang als eines der bedeutendsten filmischen Werke des Jahres. 5. September bleibt ein zentraler Bezugspunkt in Debatten über historische Erzählformen und Medienethik.

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