350-Millionen-Hilfspaket soll deutschen Inlandsflugverkehr wiederbeleben
350-Millionen-Hilfspaket soll deutschen Inlandsflugverkehr wiederbeleben
Kurz vor Weihnachten hat die deutsche Bundesregierung ein 350-Millionen-Euro-Hilfspaket für die Luftfahrtbranche auf den Weg gebracht. Die Maßnahmen sollen den Inlandsflugverkehr wiederbeleben, der weiterhin nur knapp über der Hälfte des Vorkrisenniveaus liegt. Fluggesellschaften und Flughäfen begrüßen den Schritt, auch wenn weitere Maßnahmen nötig sein könnten.
Ein zentraler Bestandteil der Entlastungen ist die Deckelung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren. Zudem wird die Luftverkehrsabgabe ab Juli 2026 auf das Niveau vor der letzten Erhöhung zurückgeführt. Diese Änderungen sollen die finanzielle Belastung der Airlines verringern und mehr Flüge anregen.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Ausbau des Terminals 1 am Flughafen München. Die neue Anlage, die Anfang 2026 eröffnet werden soll, wird moderne Gate-Konzepte bieten und jährlich bis zu sechs Millionen zusätzliche Passagiere abfertigen können. Die Aufwertung ist Teil der Bemühungen, Deutschlands Position als Luftfahrt-Drehscheibe zu stärken.
Trotz der Unterstützung hat die Lufthansa angekündigt, im Sommerflugplan 2026 mehrere Inlandsstrecken zu streichen. Andere Airlines wie Eurowings wollen ihr Angebot ausbauen, doch konkrete Pläne für eine größere Expansion stehen noch aus. Wie Ryanair auf die neuen Regelungen reagieren wird, bleibt für Branchenbeobachter ein spannender Punkt.
Das Hilfspaket bietet zwar kurzfristige finanzielle Entlastung, doch die langfristigen Auswirkungen auf den Inlandsflugverkehr sind noch ungewiss. Die Fluggesellschaften müssen ihre Strategien anpassen, während sich der Sektor an die neuen Rahmenbedingungen gewöhnt. Die Eröffnung des erweiterten Münchner Terminals 2026 wird zeigen, ob diese Maßnahmen die Passagierzahlen wieder näher an das Vorkrisenniveau bringen können.
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