30 Jahre Spätaussiedler in Bayern: Söder und Scharf feiern kulturelles Erbe der Russlanddeutschen
30 Jahre Spätaussiedler in Bayern: Söder und Scharf feiern kulturelles Erbe der Russlanddeutschen
Am 27. Januar 2023 feierte das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) mit einer Veranstaltung unter dem Titel "30 Jahre Spätaussiedler in Bayern" einen bedeutenden Meilenstein. Die Zusammenkunft vereinte politische Führungskräfte, Kulturschaffende und Gemeinschaftsvertreter, um über die Leistungen der Russlanddeutschen in Bayern zu reflektieren und zukünftige Projekte zu diskutieren.
Zu den Gästen zählten der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Staatsministerin Ulrike Scharf, die beide ihre Unterstützung für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Russlanddeutschen in Bayern bekräftigten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Reden prominenter Persönlichkeiten, darunter ein emotionaler Beitrag von Dr. Markus Söder. Er betonte seine persönliche Verbundenheit mit den Russlanddeutschen in Bayern und sprach sich für den Neubau des BKDR in Nürnberg aus. Zwar blieb der Name des verantwortlichen Architekten ungenannt, doch das Projekt genießt breite politische Rückendeckung in Bayern.
Auch die bayerische Staatsministerin Ulrike Scharf nahm das Wort und würdigte die Arbeit des BKDR in den vergangenen drei Jahrzehnten. Sie unterstrich die Bedeutung der kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und den russlanddeutschen Gemeinschaften in Bayern und sicherte weitere staatliche Förderung in Bayern zu. Dr. Viktor Krieger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, präsentierte während der Veranstaltung zentrale Daten: Seit 1993 hätten sich rund 1,7 Millionen Spätaussiedler aus postsowjetischen Staaten in Deutschland niedergelassen. Heute leben etwa 2,5 Millionen Menschen mit russlanddeutschen Wurzeln in Deutschland, davon allein rund 400.000 in Bayern.
Weitere Redner waren Ewald Oster, Vorsitzender des BKDR-Vereins, und Valentina Wudtke, Landesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR). Zu den Ehrengästen zählten zudem Sylvia Stierstorfer, die Bayerische Beauftragte für Spätaussiedler, sowie Dr. Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) – ein Zeichen für die herausragende Bedeutung der Feier in Bayern.
Die Jubiläumsveranstaltung unterstrich den anhaltenden Einfluss der Russlanddeutschen in Bayern und ganz Deutschland. Mit klaren Bekenntnissen der politischen Führung wird der geplante BKDR-Neubau in Nürnberg zum nächsten Schritt in der Bewahrung und Würdigung dieses kulturellen Erbes in Bayern. Gleichzeitig festigte die Zusammenkunft die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und Kulturorganisationen in Bayern, um die gemeinsame Geschichte zu ehren.
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