120 Meter Straße entfachen religiösen Streit um Regensburger Verkehrspolitik
120 Meter Straße entfachen religiösen Streit um Regensburger Verkehrspolitik
{"text": ""Fahrer als Bösewichte abgestempelt": 120 Meter Straße entfachen religiösen Streit um Verkehrspolitik
Teaser: Die Sperrung eines Straßenabschnitts für Autos löst im Regensburger Stadtrat eine hitzige Debatte über die Verkehrspolitik aus. Ein Thema, das den Wahlkampf prägen wird.
11. Dezember 2025, 12:16 Uhr
Ein kurzes Straßenstück in Regensburg ist zum Zankapfel in der Verkehrspolitik geworden. Der Stadtrat beschloss kürzlich, einen 120 Meter langen Abschnitt der Georg-Herbst-Straße für den Autoverkehr zu sperren – eine Entscheidung, die bei lokalen Politikern starke Reaktionen auslöste. Das Vorhaben soll die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger erhöhen, spaltet jedoch die Meinungen über die Prioritäten im Verkehr.
Bisher dient die Georg-Herbst-Straße vielen Autofahrern als praktische Abkürzung. Doch ihre enge Führung macht sie für Radfahrer, Rollstuhlnutzer und Familien mit Kinderwagen gefährlich. Die Straße ist Teil des geplanten Radwegenetzes in Regensburg, und der Stadtrat möchte sie nun vorrangig für den Radverkehr umwidmen.
Die Abstimmung markiert einen Schritt hin zu einer stärkeren Förderung der Radinfrastruktur in der Stadt. In der nächsten Stadtratssitzung wird endgültig entschieden, ob der 120-Meter-Abschnitt der Georg-Herbst-Straße tatsächlich für Autos gesperrt wird. Falls umgesetzt, würde die Änderung die Wege der Anwohner und Pendler in dem Gebiet grundlegend verändern."}
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